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Johann Baptist Cramer

      5. Internationaler Klavierwettbewerb
    5th International Piano Competition
Klavier Solo / Piano Solo
Klavier zu 6 und 8 Händen / Piano for 6 and 8 hands
29. Oktober - 31. Oktober 2009 / 29th October - 31st October 2009

St. Georgen im Schwarzwald Deutschland /Germany: www.st-georgen.de

AKTUELL / LATEST NEWS
November
2009

Ergebnisse/results: Word - PDF
  
Fotogalerie - photo gallery
   Südkurier
 
   Schwarzwälder Bote 

 

       
  Inhalt   Contents
       
Ziele der Veranstaltung The aim of this event
       
Johann Baptist Cramer Johann Baptist Cramer
       
 Informationen über den Wettbewerb Detailed information about the competition
       
Anmeldebogen 2009 Registration Form 2009
       
 Anmeldebogen 2009 Registration Form 2009
       
Bisherige Preisträger Previous prizewinners
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Ziel der Veranstaltung

ist es,  junge Künstler dazu zu motivieren, sich mit diesem leider nur wenig bekannten, aber hoch interessanten Komponisten zu beschäftigen und den Zauber seiner Werke zu entdecken.
J. B. Cramer ist für jeden Pianisten eine Herausforderung!

Johann Baptist Cramer

Foto Johann Baptist CramerJohann Baptist Cramer wurde am 24.02.1771 in Mannheim geboren und starb am 16.04.1858 in Kensington bei London. Sein Vater, Wilhelm Cramer, war Violinist (Schüler von J. Stamitz), Dirigent und Komponist: in London wurde er königlicher Kapellmeister und zugleich Konzertmeister an der     Oper. Seine Mutter, Angelique, war Sängerin und Pianistin.

1774 folgte Cramer dem Vater nach London, wurde in jungen Jahren zunächst dessen Schüler, erhielt aber dann bald Klavierunterricht bei Johann Samuel Schröter und Theorieunterricht bei Karl Friedrich Abel. Nach seinem ersten öffentlichen Auftreten als Zehnjähriger spielte er zumeist in den von seinem Vater geleiteten „Professional Concerts“.

Entscheidend für Cramers spätere Laufbahn wurde der Klavierunterrricht bei Muzio Clementi. Ein bemerkenswertes Ereignis im Londoner Konzertleben war das Auftreten Clementis mit seinem berühmten Schüler Johann Baptist Cramer. Beide spielten ein Werk Clementis für 2 Klaviere. Später konzertierte Cramer 4-händig mit Franz Liszt.

Unbestritten zählte er neben Clementi und Dussek um die Jahrhundertwende und darüber hinaus zu den Führern einer Pianofortevirtuosität von europäischer Geltung: Genannt „Bester Quartett-Spieler auf dem Piano“ wegen seines durchsichtigen polyphonen Klavierspiels.

1788 – 1791 unternahm Cramer seine erste Reise auf den Kontinent mit dem Besuch von Wien und Paris. In Wien erneuerte er die bereits früher in London angebahnte Bekanntschaft mit Haydn und trat vor allem L. van Beethoven nahe. Es war dies ein für beide Künstler auf die Dauer in vielfacher Hinsicht anregendes und förderndes Zusammentreffen.

1824 gründete Cramer mit R. Addison und T. Fr. Beale einen Musikverlag, der unter der Firma J. B. Cramer & Co., Ltd. noch heute in London besteht.

Neben Klaviermusik, darunter 2 Klavierquartette und 2 Kavierquintette, komponierte Cramer ausschießlich Klaviermusik:

127 Klaviersonaten Klavier zu 4  Händen
33 Variationen 2 Sonaten
39 Rondos 12 Etüden "en forme
de Nocturnes"
und ein Grand Duo
für 2 Klaviere.
12 Fantasien
5 Capricci
4 Impromptus  
4 Nocturnes  
50 Morceaux  

J. B. Cramer hat zwar nicht als erster den Namen „Etüde“ in die Unterrichtsliteratur eingeführt, dieser Gattung aber gleich schon eine besondere Richtung gewiesen. Insgesamt hat Cramer mindestens 375 Etüden komponiert: Eine enorme Vorbereitung erfuhren die 84 Etüden opus 50 (5. Teil der großen Pianoforteschule), die durch die Gebrauchsausgabe Hans von Bülows auf 60 reduziert wurden. Die vollständig Ausgabe der 84 Etüden erschien u.a. in neun verschiedenen Verlagen, ein Beweis für die ungemeine Popularität dieser Etüden.

 Robert Schumann bewertete die 84 Etüden von J. B. Cramer als „das allgemein Bildende für Hand und Kopf.“ Sie sind freilich mehr als reine Übungsstücke; ihrem musikalischen Ausdrucksgehalt nach gehören sie zur Gattung des lyrischen Klavierstücks (Charakterstück) und bilden ein wichtig Vorstufe zu den Liedern ohne Worte von F. Mendelssohn Bartoldy.L. van zollte den Etüden höchste Anerkennung und verwendete sie im Klavierunterricht seines Neffen.

1. Teilnahmebedingungen / Klavier solo

Teilnahmeberechtigt sind Pianisten aller Nationalitäten nachfolgender Altersstufen:

  Kategorie Jahrgänge Auftrittszeit
I. Elementary: 1996 - 1995  8 -10 Min.
II. Intermediate: 1994 - 1993 10 -12 Min.
III. Advanced: 1992 - 1991 12 -15 Min.
IV Superior: 1990 - 1984 15 -20 Min.

2. Wettbewerbsprogramm / Klavier solo:

Zwei Etüden von Johann Baptist Cramer und zwei oder mehrere Etüden oder virtuose Werke von anderen Komponisten.

Innerhalb der Vorspielzeit:

Eine Etüde - Technik bei der linken Hand

Eine Etüde - gleichartige Technik für beide Hände

Eine langsame Etüde - Cantilena

Der Rest des Programms nach Wahl des Teilnehmers

Auswendigspiel wird gefordert:

3. Anmeldegebühr
 
I Elementary 30 €
II Intermediate 35 €
III Advanced 40 €
IV Superior 45 €

4. Teilnahmebedingungen:
    Klavier zu 6 und 8 Händen

Teilnahmeberechtigt sind Pianisten aller Nationalitäten nachfolgender Altersstufen:

     AG Ia geb. 2001 and später
     AG Ib geb. 2000 - 1999
     AG II geb. 1998 - 1997
     AG III geb. 1996 - 1995
     AG IV geb. 1994 - 1993
     AG V geb. 1992 - 1991
     AG VI geb. 1990 - 1989
     AG VII geb. 1988 und ohne Alterslimit

Es gilt das Durchschnittsalter des Ensembles am ersten Wettbewerbstag (29. 10. 09).

5. Wettbewerbsprogramm:
    Klavier zu 6 und 8 Händen:

AG Ia , Ib, II: freie Programmwahl; Auftrittszeit: 6 - 10  Min.
AG III - VII: Ein Werk von Johann Baptist Cramer (Anfrage beim Veranstalter); der Rest des Programms nach Wahl der Teilnehmer; Auftrittszeit: 10 - 20 Min.

6. Anmeldegebühr pro Person

    Altersgruppen Ia und Ib:   10 €
     Altersgruppen II und III:    15 €
     Altersgruppen IV und V:    20 €
     Altersgruppen VI und VII:   25 €


Jeder Mitspielende in der Ensemblewertung muss ein eigenes Anmeldeformular ausfüllen.
Spielpartner müssen ihre Anmeldungen gemeinsam einreichen.

7. Allgemeine Bestimmungen für alle Teilnehmer

Wir bitten alle Kandidaten, das Anmeldeformular gut lesbar ausgefüllt an die folgende Adresse zu senden:

Gabriele König
V. Internationaler Klavierwettbewerb
Johann Baptist Cramer
Johann-Sebastian-Bach-Str. 22a
78112 St. Georgen im Schwarzwald

Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2009 (Datum des Poststempels).

Der Anmeldung sind beizulegen:

  1. eine Kopie der Geburtsurkunde oder des Personalausweises

  2. ein Passbild 35x45mm

  3. ein Beleg über die erfolgte Zahlung der Teilnahmegebühr.

  4. Lebenslauf mit Schilderung der musikalischen Vorbildung
     

Die Anmeldegebühr ist auf folgendes Konto zu entrichten:

Jugendmusikschule St. Georgen-Furtw e.v.
Kontonummer: 150 931 329
Bankleitzahl: 694 500 65
Sparkasse Schwarzwald-Baar

Zum Wettbewerbsbeitrag geben Sie bitte den Namen des Kandidaten und den Vermerk ‚Cramer-Klavierwettbewerb’ an.

Die Teilnahmegebühr kann auf keinen Fall zurückerstattet werden. Kandidaten aus osteuropäischen Ländern dürfen die Teilnahmegebühr bei Ankunft bar bezahlen.

Mit der Anmeldung erkennt jeder Teilnehmer die
Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs an.

8. Bewertungsrichtlinien

Die Vorträge werden nach einem Punktesystem bewertetet.
Das Urteil der Jury ist endgültig und unanfechtbar.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Preise und Auszeichnungen

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Außerdem stehen      Prämierungen und lobende Anerkennungen zur Verfügung.
  
10. Unterkunft

Tourist Information
Hauptstr.  9
78112 St. Georgen 
Tel: 07724 - 87194
Fax: 07724 - 871120
touristinfo@stadtverwaltung.st-georgen.de;
www. st-georgen.de

11. Haftung

Die Wettbewerbsveranstaltung haftet nicht für
Personen- und Sachschäden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen entstehen.

12. Weitere Informationen:

Gabriele König:
Tel: 07724 - 82239
Mobil: 162 - 6114013
Fax:  7724 - 948448
E-Mail: Gabriele_Koenig@gmx.de

The aim of this event

is to encourage young artists to acquaint themselves with this little known, but highly interesting composer and to discover the charm of his music.
J. B. Cramer is a real challenge for every pianist!

Johann Baptist Cramer

Foto Johann Baptist CramerJohann Baptist Cramer was born on 24.02.1771 in Mannheim, Germany, and died on 16.04.1858 in Kensington, London. His father, Wilhelm Cramer, was a violinist (a student of J. Stamitz), a conductor and a composer. In London he was Director of the Royal Chamber Music and also concertmaster at the opera. His mother, Angelique, was a singer and pianist.

 In 1774 he joined his father in London. His first musical education was with his father but he soon took piano tuition with Johann Samuel Schröter and music theory with Karl Friedrich Abel. After his first public performance as a 10-year-old he mostly played in “Professional Concerts” conducted by his father.

Of great significance for Cramer’s later career was his piano instruction under Muzio Clementi. A notable event on the London concert calendar was a performance by Clementi with his famous student Johann Baptist Cramer. Together they played a piece by Clementi for two pianos. Later Cramer played pieces for 4 hands in concert with Franz Liszt. By the turn of the century Cramer was without doubt one of the leading piano virtuosos in Europe, alongside Clementi and Dussek. His transparent, polyphonic playing earned him the name “Best Piano Quartet Player”.

From 1788 to 1791 Cramer went on his first trip to the Continent, visiting Vienna and Paris. In Vienna he renewed his acquaintanceship with Haydn, whom he had previously met in London, and he also got to know Beethoven. This encounter was in many ways productive and inspiring for both musicians.

In 1824, together with R. Addison and T. Fr. Beale, J. B. Cramer founded a publishing house which still exists in London today under the name of J.B. Cramer & Co. Ltd.

Apart from chamber music for the piano, including 2 piano quartets and 2 piano quintets,  Cramer composed exclusively for the piano: 127 piano sonatas, 33 variations, 39 rondos, 12 fantasies, 5 capricci, 4 impromptus, 4 nocturnes, 50 morceaux. Piano pieces for 4 hands include 2 sonatas, 12 études “en forme de nocturnes” and a grand duet for 2 pianos.

J.B. Cramer was not the first to introduce the term Étude into music teaching literature, but he did give this genre a particular musical direction. Altogether Cramer composed at least 375 études: The 84 études opus 50 (5th part of the Grand School for the Pianoforte) was widely used. The Common Edition by Hans von Bülow reduced these to 60. The complete edition of 84 études was published by 9 different companies, proving how immensely popular they were.

According to Robert Schumann, J.B. Cramer’s 84 études are “a general education for hand and mind”. Certainly, they are more than simply practice pieces. Their expressive musical content puts them in the category of lyrical piano pieces (character pieces) and they are an important preliminary to F. Mendelssohn-Bartholdy’s “songs without words”. Ludwig van Beethoven held the études in high esteem and used them for his nephew’s piano instruction.

English translation by Gail Dovey-Krause

1. Conditions of participation / Piano solo

Pianists of all nationalities are qualified to enter the competition in the following age-groups:

  Category Age-groups Playing time
I. Elementary: 1996 - 1995  8 -10 minutes
II. Intermediate: 1994 - 1993 10 -12 minutes
III. Advanced: 1992 - 1991 12 -15 minutes
IV Superior: 1990 - 1984 15 - 20 minutes

2. Competition programme / Piano solo

Two etudes by Johann Baptist Cramer and two or more etudes or virtuoso works by other composers.

Within one playing time:

One etude - left hand technique

One etude - same technique for both hands

One slow etude - Cantilena

The rest of the programme: the competitor's choice.

The pieces must be played by heart.

3. Application fee

I Elementary 30 €
II Intermediate 35 €
III Advanced 40 €
IV Superior 45 €

4. Conditions of participation:
    piano for 6 hands and 8 hands

Pianists of all nationalities are qualified to enter the competition in the following age-group:

     Age Group Ia: born 2001 and later
     Age Group Ib: born 2000 - 1999
     Age Group II: born 1998 - 1997
     Age Group III: born 1996 - 1995
     Age Group  IV: born 1994 - 1993
     Age Group V: born 1992 - 1991
     Age Group VI: born 1990 - 1989
     Age Group VII: born 1988 and without age limit

This applies to the average age of the ensemble on the first day of the competition.

5. Competition programme:
    piano for 6 and 8 hands

Age Groups Ia , Ib, II: free choice of programme;
playing time: 6 - 10 minutes
Age Groups  III - VII: A composition by Johann Baptist Cramer; for more information, please contact the organizer.
The rest of the programme may be chosen by the participants. Playing time: 10 - 20 minutes

6. Application fee per person

   Age Groups Ia und Ib:   10 €
    Age Groups II und III:    15 €
    Age Groups IV und V:    20 €
    Age Groups VI und VII:   25 €


Each person playing in an ensemble must submit his/her own application form. The members of an ensemble have to hand in their applications together.

7. General regulations for all participants

Please fill in your form legibly and send it to the following address:

Gabriele König
Vth International Piano Competition
Johann Baptist Cramer
Silcherweg 24
78112 St. Georgen im Schwarzwald

Final date of application is the 1st October 2009 ( Date of postmark).

Please enclose with the registration form:

  1. a copy of the birth certificate or identity card;

  2. a passport photo 35mm x 45 mm;

  3. Proof of payment of participation fee (crossed cheque or bank transfer).

  4. Curriculum vitae with account of musical education/training
     

The aplication fee should be paid onto the following account:

Jugendmusikschule St. Georgen-Furtw e.v.
Account number: 150 931 329
Bank code: 694 500 65
Sparkasse Schwarzwald-Baar

Please give the name of the candidate and “Cramer Piano Competition” on the payment of the participation fee.

The participation fee can under no circumstances be refunded.

Candidates from eastern European countries may pay the participation fee in cash on arrival.

With registration, each participant accepts the conditions of the competition .

8. Valuation

The recitals will be judged according to a system of points.
The jury's decision is final and uncontestable.
A judicial process is not permitted.

9. Prizes and awards

Each participant will receive a certificate. In addition there will be honours and commendations.

10. Accommodation

Tourist Information
Hauptstr.  9
78112 St. Georgen 
Tel: (+49) 7724 - 87194
Fax: (+49) 7724 - 871120
touristinfo@stadtverwaltung.st-georgen.de;
www. st-georgen.de

11.  Liability

The competition organization accepts no liability for damage or injury to property or persons incurred in connection with the competition.

12. Further information:

Gabriele König:
Tel: (+49) 7724 - 82239
Mobil: (+49) 162 - 6114013
Fax: (+49)  7724 - 948448
E-Mail: Gabriele_Koenig@gmx.de

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Bisherige Preisträger - Previous Prizewinners

1.Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

05.-07.10.2001  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  EKVILIJA SLIVINSKAITE / Litauen

 2. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

 06.-08.11.2003  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  Johannes Wittmann / Deutschland

 3. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

 03.-05.11.2005  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  Mariana Kryzhanivska / Ukraine.

4. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer

2.-3. 11. 2007 St. Georgen im Schwarzwald

Laureat: Yuan Tian / China

5. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer

30. - 31. 11. 2009  St. Georgen im Schwarzwald

Laureat: Eunju Song / Süd Korea (South Korea)
 

 

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